Mesonic:GP Einrichten der eigenen Firma

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Inhaltsverzeichnis

Einrichten der eigenen Firma

Bevor Sie mit der WINLine FIBU anfangen Ihre Buchhaltung zu verwalten, müssen Sie als erstes die Einrichtung der notwendigen Mandantenrelevanten Stammdaten, wie z.B. die Stammdaten Ihres Unternehmens, verschiedene Steuersätze, Ihren Bankenstamm, verschiedene Parameter u.a. durchführen. Mehr Themen:

  • Aufgabe
  • Voraussetzungen
  • Ablauf
  • Zusammenfassung
  • Verwandte Themen

Aufgabe

Sie möchten die Ersteinrichtung der WINLine FIBU vornehmen und möchten jetzt die Mandantendaten einrichten. Als erstes müssen Sie eine Mandantennummer für Ihre Firma festlegen, mit der Sie Ihren Mandanten auswählen können. Dies erfolgt im START-Menü unter Abschluss – Mandantenanlage (Strg + M). Die Mandantennummer ist die Identifikationsnummer der Firma. Die erste Stelle muss numerisch sein (d.h. mit einer Ziffer beginnen), danach können Buchstaben folgen. Gültige Nummern sind z.B. 100, 95ME, 1995. Die Firmennummer sollte einen Hinweis auf das Wirtschaftsjahr der Firma enthalten z.B. 1995, 95MA, 95SZ etc.

Als nächstes müssen Sie das Länderkennzeichen auf Österreich stellen (unter WINLine START – Parameter – Applikations-Parameter - FIBU-Parameter - Bearbeiten). Anschließend werden die Mandantenstammdaten (Verweis auf Mandantenstamm) eingegeben.

Voraussetzungen

Um mit der WINLine FIBU arbeiten zu können, müssen folgende Datenbereiche angelegt werden:

Mandantenstamm Hier geben Sie die wichtigsten Informationen zu Ihrem Mandanten ein. Achten Sie bitte auf die korrekten Eintragungen zu dem aktuellen Wirtschaftsjahr. Um verschiedene Mandanten zu konsolidieren, muss die korrekte Landeswährung eingestellt sein. Unternehmensstamm Im Unternehmensstamm werden die erforderlichen Steuersätze und deren Verknüpfung zu den Automatikkonten angelegt. Hierfür ist Voraussetzung, dass die entsprechenden Sachkonten wie Umsatzsteuer, Vorsteuer sowie die Skontoertrags- bzw. Skontoerlöskonten angelegt sind. Die Anlage der einzelnen Steuerkonten nehmen Sie unter Stammdaten-Sachkonten (Planung des Sachkontenrahmens) vor. Im Unternehmensstamm verknüpfen Sie dann die Steuerkonten mit den gültigen Steuersätzen. Außerdem kann pro UVA-Formular festgelegt werden, welchen Positionen (Variablen) die angewählte Steuerzeile für den Ausdruck zugeordnet werden soll. Hausbanken Hausbanken sind die Kreditinstitute, die eine Durchführung der Überweisungen und Lastschriften im Auftrag der Firma durchführen. Um den Zahlungsverkehr in der WINLine FIBU zu nutzen, ist es nötig Ihre entsprechenden Banken einzurichten. Wenn Sie das nutzen, muss in den Feldern Bestand/Datentr. eine sog. Bestandskontrollnummer sowie eine firmeneigene Kennnummer eingegeben werden. Absenderstammdaten, Clearing-Absender Die Absender-Stammdaten umfassen Name und Adresse des Auftraggebers für das Bankclearing. Diese Daten werden der Bank auf den Begleitbelegen zur Clearingdiskette übergeben und sind die Grundlage für Rückfragen der Bank an den Auftraggeber. Um ein Clearing durchzuführen, ist es Voraussetzung, den Pfad der Ausgabedatei zu definieren. Mahnparameter Die Mahnung ist so konzipiert, dass jeden Tag ein Mahnlauf durchgeführt werden kann. Dabei wird nicht bei jedem Mahnlauf die Mahnstufe erhöht, sondern für jede Faktura wird aufgrund der eingegebenen Parameter (Karenztage) festgestellt, ob diese neu gemahnt wird oder nicht. Voraussetzung um Mahnschreiben zu gestalten, ist die Einrichtung der allg. Mahnformulare. Auch sollten Sie sich überlegen, wie viel Mahnstufen Sie verwenden werden. OP-Parameter Die OP-Parameter werden für die Stapelbuchungsschnittstelle benötigt, da über die Stapelbuchungen auch Zahlungen eingelesen werden können. Hier legen Sie die Voreinstellungen fest, falls Fremdfakturen über die Stapelbuchungsschnittstelle eingelesen werden Fremdwährungsstamm Die WINLine bietet Ihnen die Möglichkeit, Belege in ausländischer Währung direkt zu verbuchen ohne diese erst umrechnen zu müssen. Sie gelangen in dieses Fenster wenn Sie beim Buchen (Dialog-Stapel) in das Feld B/N (Brutto/Netto) ein F eingeben. Das Programm rechnet den eingegeben Fremdwährungsbetrag/Einheit x Kurs und bucht den Betrag in der Landeswährung.

Ablauf

Mandantenstamm

Um den Mandanten einzurichten, wählen Sie den Menüpunkt

    • Stammdaten
    • Mandantenstammdaten
    • Mandantenstamm


an bzw. Tastenkürzel (Strg + M)


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In der Maske sehen Sie folgende Eingabefelder:

„Mandantenname“: 20-stellig, alphanumerisch, der Mandantenname wird in jeder WINLine Anwendung am oberen Informationsbalken angezeigt und auf Auswertungslisten angedruckt. Zur Unterscheidung von Wirtschaftsjahren wird empfohlen, zusätzlich zur Firmenbezeichnung auch das Wirtschaftsjahr einzutragen, z.B. 9601,9701,9801 etc. wobei die ersten 2 Ziffern das Jahr und die letzten beiden Ziffern den Mandanten angeben.

„Firmenanschrift“: Hier geben Sie Ihre Anschrift ein.

„Finanzamt“: Hier geben Sie die Bezeichnung/Name des zuständigen Finanzamtes an. Wird auf UVA ((Verweis UVA) angedruckt.

„Steuernummer“: Eingabe der Steuernummer des Mandanten. Wird auf der UVA angedruckt.

„IDNummer“: Eingabe der Umsatzsteuer Identifikationsnummer des Mandanten. Diese Nummer wird für die Zusammenfassende Meldung benötigt. (Verweis Zusammenfassende Meldung).

„DVR“: nur Österreich, Datenverarbeitungsregister-Nummer. Dieses Datenfeld wird bei Einsatz von WINLine FIBU in Österreich aktiviert. Die Datenverarbeitungsregister-Nummer kann optional auf Auswertungen (z.B. Etikettendruck) angeführt werden.

„Wirtschaftsjahr von – bis“: Eingabe des genauen Wirtschaftsjahres Beispiel: von Jänner bis Dezember 2008

„Buchungsmonat“: Eingabe von 1-12. Dies ist der aktuelle Buchungsmonat des Mandanten. Der Buchungsmonat dient der Prüfung des Buchungsdatums während des Buchungsvorganges (= es erfolgt eine Warnung, wenn das Buchungsdatum niedriger als die aktuelle Buchungsperiode ist). Der Buchungsmonat hat keinerlei Wirkung auf die Zuordnung der Daten zu einer Buchungsperiode. Die Information Buchungsmonat wird bei der Durchführung des Tagesabschlusses / Monatsabschlusses (Verweis Abschluss) am Bildschirm angezeigt und kann vom Anwender manuell korrigiert werden.

„Dezimalstellen“: Standardmäßig steht die Einstellung auf 2, d.h. bei jedem Wert, der in der Landeswährung eingegeben wird, stehen max. 14 Vorkommastellen für die Berechnung von Summenvariablen (z.B. in Bilanzen, Saldenliste, etc.) zur Verfügung. Bei Währungen mit sehr niedrigen Kursen (z.B. Lire) kann es sein, dass Zahlen errechnet werden müssen, die mehr als 14 Vorkommastellen benötigen (und das sind immerhin 99,999,999,999.99).

„Landeswährung“: Sie können Mandanten Konsolidieren, d.h. verschiedene Mandanten werden in verschiedenen Währungen zusammengefasst. Um die Kurse richtig gegen rechnen zu können, muss im Mandantenstamm die richtige Landeswährung eingestellt sein. (Verweis Bilanzen Konsolidieren)

Unternehmensstamm

Um den Unternehmensstamm einzurichten, wählen Sie den Menüpunkt

    • Stammdaten
    • Mandantenstammdaten
    • Unternehmensstamm

an.

Unternehmensstamm = Steuerstamm. Im Steuerstamm werden die erforderlichen Steuersätze und Automatikkonten einer Firma angelegt. Sie können beliebig viele Steuersätze pro Firma anlegen.


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In der Maske sehen Sie folgende Eingabefelder:

„Umsatzsteuer Listbox“: Hier können Sie die jeweiligen - bereits vorhandenen - Steuersätze auswählen bzw. durch Anwahl von NEUEINGABE einen neuen Steuersatz anlegen. „Kurzbezeichnung“: Geben Sie eine Kurzbezeichnung für diesen Steuersatz ein. Tipp: Meist werden die Steuersätze mit Fortlaufenden Nummer nummeriert, dann können Sie diese schnell auswählen.

„Bezeichnung“: Tragen Sie hier einen Langtext zu Ihrem Steuersatz ein.

„Automatik Konten“: Jeder Steuersatz arbeitet mit 4 Automatikkonten:

Umsatzsteuer-Automatikkonto: wird automatisch beim Buchen von Geschäftsfällen mit der USt bebucht. Vorsteuer-Automatikkonto: wird beim Buchen von Geschäftsfällen automatisch mit der Vorsteuer bebucht. Skontoertragskonto: wird beim Buchen einer Kreditorenzahlung automatisch mit dem Skontoertrag bebucht. Skontoaufwandskonto: wird beim Buchen einer Debitorenzahlung automatisch mit dem Skontoaufwand bebucht.

Für jeden Steuersatz einer Firma müssen alle 4 Automatikkonten eingetragen werden.

Achtung: Sie müssen die 4 Automatikkonten auch für Steuersätze mit 0% anlegen. Ist mit dem Steuerschlüssel bereits gebucht worden, so sind die Automatikkonten der Ust und der VSt nicht mehr veränderbar.

Sie können ein und dasselbe Vorsteuerkonto bzw. Umsatzsteuerkonto für verschiedene Steuersätze als Automatikkonto anlegen. Diese Vorgansweise bewirkt, dass alle VSt- bzw. USt-Beträge, egal, zu welchem Prozentsatz auf dasselbe Konto gebucht werden.

Es empfiehlt sich aber für verschiedene VSt-/USt-Sätze, jeweils ein Automatikkonto im Kontenstamm einzutragen. Diese Trennung vereinfacht Kontrollen.

Wenn Sie Umsätze weiterer Konten auf dem USt-Beleg andrucken wollen, (z.B.: Einfuhrumsatzsteuer) legen Sie einen Steuersatz zu 0% für dieses Konto an. Tragen Sie dann dieses Konto als Automatikkonto ein, was bewirkt, dass alle Soll/Haben-Umsätze des Kontos auf dem USt-Beleg angedruckt werden.

Für Österreich: Achten Sie darauf, dass Sie (lt.RLG) für den gleichen Steuersatz mehrere Zeilen anlegen müssen (z.B. 20% für Handelswaren, 20% für Anlagegüter, 20% für sonstige Umsätze).

„Skontoaufwandskonto/Skontoerlöskonto“: In der Spalte Skontoaufwand und Skontoerlös geben Sie das Konto an, auf das bei der Kreditoren- bzw. Debitorenzahlung Skonto automatisch gebucht werden soll. Das Konto Skontoertrag muss mit Vorsteuercode, das Konto Skontoaufwand mit Umsatzsteuercode angelegt sein.

„Formulare“: In der Grid kann pro UVA-Formular festgelegt werden, welchen Positionen (Variablen) die angewählte Steuerzeile für den Ausdruck zugeordnet werden soll. Damit ist es nicht mehr notwendig, die Ausdrucke jedes Mal anzupassen, wenn die vom Anwender verwendeten Steuerzeilen von denen des Demo-Mandanten abweichen.

Hausbanken

Um die Hausbanken einzurichten, wählen Sie den Menüpunkt

    • Stammdaten
    • Zahlungsstammdaten
    • Bankenstamm

an.


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„Bank“: Pro Mandant können bis zu 99 Hausbanken eingerichtet werden. Durch Drücken der Tastenkombination ALT + Pfeil-nach-Unten wird eine Listbox geöffnet, in der alle bereits angelegten Banken ersichtlich sind. Mit der Pfeil-nach-Unten- bzw. der Pfeil-nach-Oben-Taste wird der Balken auf die gewünschte Bank positioniert, die durch Drücken der RETURN-Taste zur Bearbeitung herangezogen wird. Durch Anwählen des Punktes NEUEINGABE kann eine neue Bank eingetragen werden.

Im ersten Bildschirmbereich werden die Allgemeinen Daten der Bank eingetragen:

„BLZ/Kto.Nr“.: In den Feldern BLZ/Kto.Nr. tragen Sie diese Informationen für Ihre Bank ein.

„Zeichn.Berecht“.: Eingabe des Verantwortlichen der Auftraggeber-Firma, der für das Konto die Zeichnungsberechtigung hat.

„Dispo-Saldo“: Eingabe des Dispositionssaldo (Betrag, über den man im Augenblick verfügen kann) für dieses Geldinstitut.

„Fibu-Konto-Nr.“: Eingabe der FIBU-Kontonummer des Zahlungsmittelkontos (Verweis Zahlungsmittelkonten), das für die automatische Buchung der Zahlung herangezogen werden soll.

„Schecknummer“: Eingabe der Startnummer des Nummernkreises, der beim Scheckdruck im Zahlungsverkehr verwendet und automatisch hoch gezählt werden soll. (Verweis Zahlungsverkehr)

„Bemerkung“: Eingabe einer Bemerkung.

Im zweiten Bildschirmbereich wird die Anschrift der Bank eingetragen.

Im dritten Bildschirmbereich werden die Daten für die Ausgabe der Clearing-Datei eingetragen:


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„Empfängerbez.“: In diesem Feld wird die Kennzeichnung der Empfängerbank (z.B. ATERSTEBANK) hinterlegt. Diese Kennung wird aber nur im V3-Format (EDI-Format) verwendet.

„Anspr.Partner“: Eingabe des Ansprechpartners bei dem betreffenden Geldinstitut.

„Kontenwährung“: Aus der Auswahllistbox kann die Währung gewählt werden, in der das Bankkonto geführt wird. Diese Währung wird beim Zahlungsverkehr in V3-Format auch mit übergeben.

Beim Zahlungsausgleich mit MT940-Format werden alle Buchungszeilen mit dieser Währung behandelt.

„Dateiname“: Eingabe einer firmeneigenen Kennummer für die Datenträger-Diskette. Werden mehrere Clearing-Disketten an verschiedene Banken gesandt, erleichtert die individuelle Datenträgernummer die Identifikation der Diskette bei Rückfragen durch die Bank. Wird dieses Feld nicht ausgefüllt, kann keine Datei für die Übermittlung an die Bank erstellt werden.

„Bestandsnummer“: Die Bestandskontrollnummer stellt die Verbindung zwischen Datenträger und Begleitzettel her. D.h., dass der Datenträger (z.B. Diskette) und der Begleitzettel die gleiche Nummer oder Bezeichnung haben müssen. (wird fortlaufend hoch gezählt)

„Erweiterung“: Eingabe der Erweiterung der Clearing-Datei.

Die Bezeichnung der Clearing-Datei setzt sich zusammen aus dem Dateinamen, der Bestandsnummer (wird fortlaufenden hoch gezählt) und der Erweiterung. (z.B.: 1Disk1.txt)

„Pfad“: Eingabe des Pfades, auf den die Clearing-Datei ausgegeben werden soll.

„Clearing-Dateiausgabe im V3-Format (EDIFACT)“: Durch Aktivierung dieser Checkbox wird gesteuert, dass bei der Clearing-Ausgabe mit dieser Bank standardmäßig das V3-Format verwendet wird.

„eigener Belegdruck“: aktiv: Von der Bank wird für den Empfänger ein eigener Beleg erstellt, auf dem die Buchung extra ausgewiesen wird. inaktiv: Der Buchungssatz wird beim Empfänger nur am Kontoauszug angedruckt.

Absenderstammdaten

Um die Absenderstammdaten einzurichten, wählen Sie den Menüpunkt

    • Stammdaten
    • Zahlungsstammdaten
    • Clearing-Absender

an.


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In der Maske sehen Sie folgende Eingabefelder:

„Name“: Eingabe des Firmennamens.

„Absenderbez.“: In den einzelnen Feldern geben Sie Ihre Mandantendaten/Anschrift ein.

„Bemerkung“: Geben Sie hier eine Bemerkung ein.

Mahnparameter

Um die Mahnparameter einzurichten, wählen Sie den Menüpunkt

    • Stammdaten
    • Mahnparameter

an.


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Die Mahnparameter steuern den Ablauf der Mahnungen (Verweis Mahnung).

Im Einzelnen müssen/können folgende Parameter gesetzt werden.

In der Maske erscheinen folgende Eingabefelder:

„Verzugszinsen“: Eingabe des Verzugszinsen-Prozentsatzes. Die Verzugszinsen werden pro Faktura taggenau errechnet. Bei Teilzahlungen werden die Verzugszinsen mit einem negativen Betrag ausgewiesen.

„Letzte Mahnstufe“: Eingabe der letzten Mahnstufe, bei der eine Mahnung ausgedruckt wird. Wird die Mahnstufe überschritten, erfolgt die Klage und keine weitere Mahnung. Definieren Sie für Ihren Mandanten eine letzte Mahnstufe.

Beispiel: In Ihrem Unternehmen werden immer nur bis zu 3 Mahnungen versendet. In das Feld letzte Mahnstufe tragen Sie eine 3 ein.

In der Eingabemaske können folgende Felder bearbeitet werden:

„Stufe“: Das Feld Stufe kann nicht editiert werden und zeigt die Mahnstufe an.

Beispiel: Sie haben als letzte Mahnstufe die 3 gesetzt. Jetzt brauchen Sie nur noch die Überschrift Ihres Mahnformulars in das Feld Text eingeben. Alle Mahnstufen, die höher 3 sind, werden nicht mehr herangezogen.

„Text“: Eingabe des Textes der Mahnstufe. Dieser Text kann auch als Überschrift für die Mahnung verwendet werden.

Beispiel:

usw.

Beachten Sie bitte, dass das Feld Text NUR als Überschrift auf Ihrem Formular angedruckt wird. Die Anpassung der eigentlichen Mahnformulare müssen/können Sie mit Hilfe des PDF-Editors verändern. (Verweis PDF-Editor).

„Tage“: Eingabe der Karenztage. Anhand der Karenztage wird die Mahnstufe erhöht.

Beispiel: Berechnung des Mahndatums

Valutadatum der Faktura + Nettotage (Zahlungskonditionen) + Karenztage Mahnstufe 0 = Mahndatum für Mahnstufe 1.

„Spesen“: Eingabe des Betrages der Spesen, die für diese Mahnstufe anfallen. Diese Spesen werden ausschließlich für einen Andruck auf den Mahnformularen verwendet.

„Umfang bei Klage“: Es kann entschieden werden, ob alle Fakturen oder nur die Fakturen mit dem entsprechenden Mahnzähler geklagt werden.

alle Fakturen: Es werden alle offenen Fakturen geklagt. betroffene Fakturen: Es werden nur jene Fakturen geklagt, die den entsprechenden Mahnzähler aufweisen.

Durch Anklicken des Gerichtskosten Buttons können die Gerichtskosten abhängig vom aushaftenden Fakturenbetrag eingegeben werden, die auf dem Mahnformular automatisch kalkuliert und angedruckt werden.


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„ab Betrag“: Eingabe des Betrages, ab welchem nebenstehende Kosten verrechnet werden.

„Kosten“: Eingabe der Kosten, die für den Fakturenbetrag bei Gericht anfallen.

Nach Drücken der OK-Taste werden die Einträge gespeichert und können von diesem Zeitpunkt an im Mahnwesen angesprochen werden.

OP-Parameter

Um die Mahnparameter einzurichten, wählen Sie den Menüpunkt

    • Stammdaten
    • Offene Posten-Parameter

an.


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Die OP-Parameter werden für die Stapelbuchungsschnittstelle benötigt, da über die Stapelbuchungen auch Zahlungen eingelesen werden können.

„Toleranz %“: Eingabe des Toleranzprozentsatzes für den Skontobetrag.

Beispiel: Über die Buchungsschnittstelle wird eine Debitorenzahlung eingelesen. Der Kunde hat eine Faktura über € 5.320,-- mit Abzug von € 120,-- Skonto bezahlt. Er hätte sich allerdings nur 2 % (d. s. € 106,40) Skonto abziehen dürfen. Mit dem Toleranzprozentsatz wird entschieden, ob der Skonto genehmigt wird, oder ob die Faktura als nicht ausgeglichen in den Offenen Posten bestehen bleibt.

„Toleranztage“: Eingabe der Toleranztage, innerhalb derer der Skonto noch akzeptiert wird.

Beispiel: Eine Faktura kann bis zum 15. Mai 1995 mit 2 % Skonto beglichen werden. Der Kunde zahlt die Rechnung aber erst am 20. Mai und zieht sich den Skonto trotzdem ab. Durch die Toleranztage wird entschieden, wie lange der Kunde die Skontofrist überziehen darf. Daraus resultiert dann, ob die Faktura ausgeglichen wird oder ob der Skontobetrag als Forderung bestehen bleibt.

„Fakturennr.“: Eingabe einer Ersatzfakturennummer, die dann verwendet wird wenn die einzulesende Faktura bereits (bei DF- oder KF-Buchungen) oder nicht mehr vorhanden (bei DZ-Buchungen) sind.

Beispiel: Eine Fremddatei wird über die Stapelbuchung eingelesen. In dieser Datei ist eine Fakturennummer für einen Kunden doppelt vorhanden. Da bei der Übernahme erkannt wird, dass die Fakturennummer bereits vorhanden ist, wird die Ersatz-Fakturennummer verwendet.

Fremdwährungsstamm

Um die Fremdwährungen einzurichten, wählen Sie den Menüpunkt

    • Stammdaten
    • Mandantenstamm
    • Fremdwährungscode

an.

Die Anlage der Fremdwährungen ist nötig, um beim Verbuchen von Eingangs- bzw. Ausgangsrechnungen (Verweis Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen) mit Fremdwährungen zu arbeiten. (Verweis Feld B/N). Auch wird die Fremdwährung bei Bilanzen für die Konsolidierung herangezogen, sofern die Mandanten in unterschiedlichen Währungen gebucht worden sind. (Verweis Bilanzen, konsolidierte Bilanzen)


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In der Maske erscheinen folgende Eingabefelder: „Fremdwährung“: Mittels Drop Down können Sie die gewünschte Fremdwährung anwählen. Durch Auswählen des Listeintrages NEUEINGABE können Sie einen neuen Fremdwährungscode eingeben.

„FW-Code“: In dieses Feld können Sie einen Kurzcode für die Fremdwährung hinterlegen.

Beispiel: Sie legen eine neue Währung Deutsche Mark an. In das Feld FW-Code tragen sie USD ein. „Bezeichnung“: Geben Sie eine Bezeichnung für diese Fremdwährung an. „Einheit“: Angabe der Fremdwährungseinheit, für welche der Umrechnungskurs gültig ist. Der Betrag in Landeswährung wird nach der Formel Fremdwährungsbetrag/Einheit x Kurs berechnet. „Umrechnungskurs“: Es können drei verschiedene Kurse hinterlegt werden, von denen jeder max. 14-stellig (10 Vor- und 4 Nachkommastellen) ist. Multiplikationsfaktor für Umrechnung der Fremdwährung.. Beispiel für die richtige Eintragung von Kursen im Bezug zur Euro-Berechnung:

Währung Einheit Kurs
EUR 1 1
USD 1,0953 1

Der Dollar wird ebenso in die Tabelle eingetragen wie die Währungen der europäischen Union, da dieser ja ebenfalls über den Euro zum Schilling gerechnet wird.

„Dezimalstellen“: Standardmäßig steht die Einstellung auf 2, d.h. bei jedem Wert, der in dieser Fremdwährung eingegeben wird, stehen max. 14 Stellen für die Berechnung von Summenvariablen (z.B. in Bilanzen, Saldenliste, etc.) zur Verfügung. Bei Währungen mit sehr niedrigen Kursen (z.B. Lire) kann es sein, dass Zahlen errechnet werden müssen, die mehr als 14 Stellen benötigen (und das sind immerhin 99,999,999,999.99). Für diesen Fall kann nun die Kommastelle für den Summierungsvorgang nach links verschoben werden, was zur Folge hat, dass für die Bildung der Summenvariable z.B. nicht nur 14 sondern 16 Vorkommastellen gerechnet werden können (hier müsste die Anzahl d. Nachkommastellen z.B. auf 0 gesetzt werden).

„Euro-Berechnungsmethode“: Wird diese Checkbox gesetzt, so bedeutet das, dass dieser Kurs bei der Bearbeitung nicht mehr verändert werden kann – da der Kurs mit dem 31.12.1998 festgeschrieben wurde.

Achtung: diese Funktion wirkt sich nur bei der Bildung von Summenvariablen aus, nicht bei der Eingabe von Werten im Bearbeiten selbst.

„Konten Aufwände / Erträge“: Eintrag der Automatikkonten für die automatische Buchung von Kursdifferenzen.

„Mahnspesen“: Stammverwaltung der Mahnspesen in Fremdwährung, wobei für jede Mahnstufe (max. 9 Mahnstufen) ein Mahnspesenbetrag vergeben werden kann.

Zusammenfassung

Legen Sie im Mandantenstamm den entsprechenden Mandanten an. Geben Sie in den Feldern für das Wirtschaftsjahr, den Abschlussmonat und den Buchungsmonat die aktuellen Jahreswerte ein.

Definieren Sie im Unternehmensstamm die gültigen Steuersätze und ordnen Sie diese den Sachkonten zu. (Planung des Sachkontenrahmens) Legen Sie auch zu jedem Steuersatz die entsprechenden Automatikkonten für die Umsatz- bzw. Vorsteuer und die Skontoaufwands- und Erlöskonten fest.

Legen Sie sich Ihre Hausbanken an. Achten sie darauf das die Felder BLZ und Kto.-Nr. und Bestand und interne Kennummer ausgefüllt sind (Wichtig für den Zahlungsverkehr - Clearing).

In den Absenderstammdaten legen Sie den Pfad der Clearing Ausgabe-Datei (Inland - Ausland) fest.

Voraussetzung für die Mahnung sind die Mahnparameter. Hier legen Sie fest, welche Anzahl von Mahnungen Sie verwalten und welche Karenztage zwischen den einzelnen Mahnstufen vergeben.

Die Offenen Posten Parameter steuern, wie eine Fremdfaktura über die Stapelbuchungsschnittstelle eingelesen wird zu behandeln ist.

Im Fremdwährungsstamm werden die verschiedensten Währungen angelegt, um diese im Buchen zu verwenden.

Verwandte Themen

Planung des Sachkontenrahmens Zahlungsausgang Standard Zusammenfassende Meldung Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. Durchführung des Mahnlaufes (Standardfall) Eingangsrechnung Standard Standard Ausgangsrechnung