Mesonic:Parameter/Parameter/ANBU Parameter/Allgemein

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Erinnerungswerte
Erinnerungswert Hauptanlage/Subanlage

Im Eingabefeld ist ein Wert (1,00 oder 0,01) zu hinterlegen, auf den bei Verwendung des Erinnerungswertes abzuschreiben ist.

Erinnerungswert GWG

Im Eingabefeld ist ein Wert (1,00 oder 0,01) zu hinterlegen, auf den bei Verwendung des Erinnerungswertes das GWG abzuschreiben ist.

Achtung

Beim Abgang eines bereits komplett abgeschriebenen Anlagegutes wird der Erinnerungswertals Abgangs-Buchwert ausgewiesen.

Parameter
Obergrenze degressive AfA(%)

Tragen Sie hier den laut Gesetz derzeit gültigen Prozentsatz ein. Dieser wird als Berechnungsbasis für die degressive Abschreibung herangezogen.

Hinweis

In Deutschland ist lt. EStG geregelt: bis 2005 = 20 % degressive AfA und maximal das 2-fache der linearen AfA 2006 und 2007 = 30 % degressive AfA und maximal das 3-fache der linearen AfA 2008 = keine degressive AfA erlaubt ab 2009 = 25 % degressive AfA und maximal das 2,5-fache der linearen AfA

Im Anlagenstamm wird bei der Erfassung eines degressiven Anlagegutes die maximale lineare AfA aufgrund der im Anlagenparameter hinterlegten Obergrenze intern errechnet und der maximale Jahres-AfA %-Satz entsprechend vorgeschlagen.

Untergrenze Einheitswert (%)

Eingabe des Prozentsatzes des Einheitswertes. Der Einheitswert ist der um die Abschreibung verminderte Anschaffungswert. Für verschiedene Anlagen gibt es gesetzliche Mindestgrenzen, unter die der Einheitswert nicht fallen darf.

Vorb. AfA-Regel

Wählen Sie aus der Auswahllistbox die jeweils gültige Abschreibungsregel für Ihre Anlagegüter aus. Diese Vorbelegung wird Ihnen danach bei der Anlage im Anlagestamm automatisch vorgeschlagen.

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  • 0

Monatsgenau, d.h. die Abschreibung kann auf Grund des Datums der Inbetriebnahme monatsgenau gerechnet werden.

  • 1

Halbjahres-AfA, d. h. aufgrund des Datums der Inbetriebnahme wird geprüft, ob die Anschaffung im ersten oder zweiten Halbjahr liegt. Wird das Anlagegut im Wirtschaftsjahr mehr als sechs Monate genutzt, dann wird der gesamte auf ein Jahr entfallende Betrag abgeschrieben, sonst die Hälfte dieses Betrages.

  • 2

Ganzjahres-AfA, d.h. unabhängig vom Datum der Inbetriebnahme wird die Abschreibung für ein ganzes Jahr berechnet.

  • 3

halbe AfA im ersten Jahr, d.h. im ersten Jahr wird nur die Hälfte des gültigen Abschreibungsprozentsatzes zur Berechnung der Abschreibung herangezogen.


Vorb. Abgangs-Regel

Bei einem Abgang oder Teilwert-Abgang kann wahlweise die anteilige AfA für das abgehende Anlagegut automatisch errechnet werden. Wählen Sie aus der Auswahllistbox die jeweils gültige Abgangsregel für Ihre Anlagengüter aus. Diese Vorbelegung wird Ihnen danach bei der Anlage im Anlagestamm automatisch vorgeschlagen.

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  • 0

Monatsgenau, d.h. bei einem Abgang oder Teilwert-Abgang wird die anteilige Abgangs-AfA incl. Abgangsmonat berechnet.

  • 1

Halbjahres-AfA, d. h. bei einem Abgang oder Teilwert-Abgang wird je nach Abgangsdatum die halbe oder ganze Jahres-AfA als Abgangs-AfA abgeschrieben. Liegt der Abgang im ersten Halbjahr, wird die halbe Jahres-AfA als Abgangs-AfA ausgewiesen und bei einem Abgang im zweiten Halbjahr die komplette Jahres-AfA.

  • 2

Ganzjahres-Afa, d.h. unabhängig vom Abgangsdatum wird die komplette Jahres-AfA als Abgangs-AfA gerechnet.

  • 3

keine AfA, d.h. dass keine Abschreibung mehr im Jahr des Abganges erfolgt.


Nutzungsdauer in Monaten

Mit dem Programm WINLine ANBU kann die Nutzungsdauer auch in Monaten angegeben werden. Wenn Sie die Nutzungsdauer Ihrer Anlagegüter in Monaten angeben wollen, dann aktivieren Sie dieses Feld durch einfaches Anklicken mit der Maus.

AfA auf volle Beträge runden

Ist diese Option aktiviert, wird das Programm die AfA so berechnen, dass mit der ersten Jahres-AfA die Cent-Differenz mitgebucht wird, damit in den Folgejahren ganzzahlige AfA-Beträge abgeschrieben werden können.

AfA bei Umbuchungen

Wenn diese Checkbox aktiviert ist, wird bei der Umbuchung die anteilige AfA anhand des Umbuchungsdatums berechnet.

Berechnungsgrundlage für die anteilige AfA: Beim "abgehenden" Anlagegut wird die im Anlagenstamm hinterlegte Abgangsregel (monatsgenau etc.), beim "aufnehmenden" Anlagegut wird die hinterlegte AfA-Regel (monatsgenau etc.) berücksichtigt.

Wenn die Checkbox nicht aktiviert ist, wird die Umbuchung so gerechnet als ob sie zum Beginn des Jahres erfolgt und richtet sich dann nicht nach dem Umbuchungsdatum.

Anlagen mit Zusatzfeldern kopieren

Ist diese Option aktiv und werden bei der Neuanlage von einem Anlagegut die Daten von einem bestehenden Anlagegut mit F9 übernommen, dann werden auch die Zusatzfelder mit übernommen. Ist die Checkbox inaktiv, und ein Datensatz wird übernommen, dann bleiben die Zusatzfelder leer.


IFB

Eingabe der aktuellen Prozentsätze für den IFB. Steuerpflichtige können einen Investitionsfreibetrag bis zu 9% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens neben der normalen Abschreibung gewinnmindernd geltend machen. Für unkörperliche Wirtschaftsgüter (z.B. Software) und für Kraftfahrzeuge (LKW, Omnibusse, Fahrschulkraftfahrzeuge etc.) vermindert sich der Investitionsfreibetrag auf maximal 6% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Der IFB kann nur noch von Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die bis zum 31. Dezember 2000 anfielen, geltend gemacht werden. Wir möchten aber auf die detaillierte Darstellung des IFB nicht verzichten, da es häufig noch erforderlich ist, nachträglich ältere Wirtschaftsgüter mit IFB zu erfassen.

Bedingungen für die Geltendmachung des IFB:
  • Das Wirtschaftsgut muss eine mindestens eine vierjährige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer haben und in einer inländischen Betriebsstätte verwendet werden.
  • Der IFB kann nur im Jahre der Anschaffung geltend gemacht werden. Maßgebend ist der Anschaffungs- bzw. Herstellungszeitpunkt (auch bei Teilanschaffungen bzw. Teilherstellungen).
  • Scheiden Wirtschaftsgüter vor Ablauf des vierten Wirtschaftsjahres aus, so ist die Rücklage gewinnerhöhend nachzuversteuern.

Nach Bestätigung der Eingabe wird die Höhe des IFB aufgrund des Anschaffungswertes automatisch errechnet.

Da sich im Laufe der Jahre der IFB-Prozentsatz verändert hat, haben Sie hier die Möglichkeit zu definieren, bis zu welchem Datum welcher IFB-Prozentsatz Gültigkeit hat. Bei Anlage eines neuen Anlagegutes wird automatisch der richtige IFB-Prozentsatz herangezogen.

Durch Anklicken des Buttons IFB-Update Image9 202.png können die hier vorgegebenen IFB-Prozentsätze mit deren Gültigkeitszeiträumen auf beliebige Anlagengruppen überspielt werden, was den Verwaltungsaufwand dieses Datenbereiches auf ein Minimum reduziert (siehe dazu auch Kapitel ANLAGENGRUPPEN).

Mit Bestätigen des OK-Buttons werden die Eingaben abgespeichert.

Mit der Ende-Drucktaste verlassen Sie den Bildschirm ohne zu speichern.

Achtung - Bei Beginn der Anlagenbuchhaltung nicht im ältesten, offenen Wirtschaftsjahr

Beispiel: Im Jahr 2005 wird mit der ANBU begonnen und die Anlagegütermit den entsprechenden Vortragswerten per 01.01.2005 erfasstoder importiert, obwohl noch das Jahr 2004 offen ist.Wenn im alten Wirtschaftsjahr 2004 die Historienwartungangewählt wird oder ein Anlagegut mit ok gespeichert wird,wird auch eine AfA-Zeile für 2004 in der Entwicklung angelegt.

Der Buchwert wird hierbei aber nicht verändert und die ANBU-Werte sind nicht mehr korrekt.Die Historienwartung wird ab dem ersten, ältestenWirtschaftsjahr ohne Jahresabschreibung durchgeführt. Dahermuss, wenn die ANBU nicht im ältesten, offenenWirtschaftsjahr eines Mandanten eingerichtet wird, für dasalte Jahr erst die Jahresabschreibung durchgeführt werden -auch wenn keine Werte dabei berechnet werden. Wichtig ist,dass das Datum für die letzte FIBU-AfA im Anlagenparametergespeichert wird.