Mesonic:Parameter/Parameter1/FAKT Parameter/Belege

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Der Bereich Belege ist in weitere 8 Bereiche unterteilt:

Allgemein

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Führungstexte für Belegkopfnotizen

Im Belegkopf stehen im Register TEXT 10 Notiz-Fenster zur Verfügung, in die beliebig viel Fließtext geschrieben werden kann. Die Führungstexte für diese 10 Texteingabefelder werden hier definiert.

Hauptkonto für Belege

Mit dieser Einstellung kann gesteuert werden, ob die Belege mit der Kontonummer der Rechnungsadresse oder mit der Kontonummer der Lieferadresse gespeichert werden soll. Anhand dieser Einstellung wird auch gesteuert, ob in der Belegerfassung zuerst die Rechnungsadresse oder zuerst die Lieferadresse eingegeben wird. Zusätzlich werden noch folgende Datenbereiche vom Hauptkonto geladen:

  • Summenrabatt
  • Belegart
  • Preisliste
  • Teillieferung erlaubt
  • Priorität
  • Kostenträger für Maskierung aus der Belegart im Belegkopf
  • Steuerleiste für UstCode
  • Kundengruppe
  • Rabattleisten
  • Bestprice-Kennzeichen für Preisfindung

Das Hauptkonto wird auch für die Dispotabelle und für die Kundenumsatzliste verwendet. Eine eventl. Buchung für die Finanzbuchhaltung wird für die Rechnungsadresse erstellt.

Folgende andere Regelungen gelten in diesem Zusammenhang:

Immer von der Lieferadresse genommen wird
  • Vorbelegung für Auspr.1 und Auspr.2
  • Tour und Gebiet
Immer von der Rechnungsadresse genommen wird
  • Kreditlimitprüfung (Warn-/Sperrtexte, Warn-/Sperrbeträge)
  • OP-Kennzeichen
Falls die Rechnungsempfänger-Automatik eingeschaltet ist, werden von der Lieferadresse verwendet
Laut Belegart
  • Zahlungskondition (einstellbar, ob von der Rechnungsadresse/von der Lieferadresse/fixe Zahlungskondition)
Achtung

Diese Option darf nur dann umgestellt werden, wenn keine offenen Belege mehr vorhanden sind. Wird dies nicht beachtet, kann es bei der Belegerfassung zu ungewünschten Meldungen kommen.

Spanne für Wiedervorlage

In der Belegbearbeitung der WINLine FAKT kann ein Wiedervorlagedatum eingetragen werden, aufgrund dessen dann Angebote, aus denen noch kein Auftrag wurde, bearbeitet werden können.

Dieses Wiedervorlagedatum in der Belegbearbeitung kann auch automatisch vorbelegt werden. Dafür muss im Eingabefeld Tage die Anzahl der Tage eingegeben werden (sollte zumindest 1 sein), nach denen das Angebot, sofern es nicht bereits zu einem Auftrag wurde, in der Wiedervorlage erscheinen soll. Aufgrund dieser Eintragung und des Belegdatums wird dann das Wiedervorlagedatum errechnet.

Kostenstelle und -träger prüfen

Wenn die Checkbox "Prüfung in Belegen" aktiviert ist, kann in der Belegbearbeitung keine ungültigen Kosteninformationen eingegeben werden.

Wenn die Kosteninformationen wie z.B. der Kostenträger zu Auswertungen verwendet werden sollen, die nicht in der WINLine KORE stattfinden, dann muss diese Checkbox deaktiviert bleiben.

Wenn zusätzlich zu dieser Checkbox auch die Checkbox "keine Kosteneingabe ohne Kostenträger" in den Koreparametern aktiviert ist, muss in der Belegzeile zwingend ein Kostenträger eingegeben werden, wenn beim Erlöskonto eine Kostenart (keine Gemeinkostenart) hinterlegt ist und eine Kostenstelle vorhanden ist.

Des weitern wird abgeprüft, ob die verwendete Kostenstelle bzw. der Kostenträger inaktiv gesetzt ist oder deren Laufzeit nicht mit dem Belegdatum übereinstimmt. Ist dies der Fall, erscheint beim Speichern des Beleges ein entsprechender Hinweis und der Beleg wird nicht weiter bearbeitet.

Nullrechnungen in die FIBU übergeben

Ist diese Option aktiviert, werden auch Null-Rechnungen aus der FAKT beim Belegdruck an die FIBU übergeben.

Artikel

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Rohertragsprüfung

Es besteht die Möglichkeit einen "Mindest DB" und einen "Soll DB" zu verwalten. Wird ein mindest DB verwaltet, wird, abhängig von der Artikelgruppe, eine Aktion durchgeführt (entweder wird der Benutzer gewarnt oder gesperrt).

Wird auch ein Soll DB verwaltet, wird bei Unterschreitung dieses DBs gewarnt. Die Kombination beider Eingaben führt zu folgendem Ergebnis:

Beispiel

Mindest DB 10 % Bei Unterschreitung ist Sperre definiert. Soll DB 20 % Verkauf eines Artikels mit einem DB von 22 % à es erfolgt keine Aktion Verkauf eines Artikels mit einem DB von 19 % à es erfolgt eine Warnung Verkauf eines Artikels mit einem DB von 9 % à die Erfassungszeile kann nicht gespeichert werden

Nähere Informationen dazu können Sie dem WINLine FAKT-Handbuch entnehmen.

Preise aktualisieren

In der Belegerfassung besteht die Möglichkeit, geänderte Preise in der Preisliste speichern zu lassen. Welche Preise gespeichert werden sollen, kann hier in den Fakt-Parametern vorbelegt werden:

  • kontenspezifische Preise nie ändern

Wenn diese Option aktiviert wird, werden geänderte kontenspezifische Preise nicht in die Preisliste zurück geschrieben.

  • kontenspezifische Preise immer ändern

Wenn diese Option aktiviert wird, werden kontenspezifische Preise, die im Beleg verwendet und geändert werden, in die Preislisten zurück geschrieben.

Wenn diese Option aktiviert wird, werden alle geänderten Preise als kontenspezifische Preise angelegt. Wenn es für den Artikel noch keinen kontenspezifischen Preis gibt, wird ein Preislisteneintrag angelegt und der Preis aus dem Beleg übernommen. Wenn ein Rabatt eingegeben bzw. geändert wird, wird in der Preisliste das Flag 2Rabatt in %" gespeichert. Wenn der Rabatt nicht geändert wird, wird in der Preisliste das Flag "Rabattspalte aus Artikelstamm" gespeichert. Wenn es für den Artikel schon einen kontenspezifischen Preis gibt, wird dieser geändert, falls er im Beleg verwendet wird.

Wenn diese Option aktiviert wird, werden alle vorhandenen Preise als allgemeine Preise angelegt. Wenn es für den Artikel noch keinen allgemeinen Preis gibt, wird ein Preislisteneintrag angelegt und der Preis aus dem Beleg übernommen. Wenn ein Rabatt eingegeben bzw. geändert wird, wird in der Preisliste das Flag "Rabatt in %" gespeichert. Wenn der Rabatt nicht geändert wird, wird in der Preisliste das Flag "Rabattspalte aus Artikelstamm" gespeichert. Wenn es für den Artikel schon einen allgemeinen Preis gibt, wird dieser geändert, falls er im Beleg verwendet wird.

Diese Einstellungen können noch in der Belegart und auch in der Belegerfassung übersteuert werden.

Artikelbezogene Gutschriften

Für artikelbezogene Gutschriften können folgende Einstellungen betreffend den Einstandspreis und die Lagerwerte getroffen werden:

Einstandspreis
  • 0 vorhandenen Einstandspreis verwenden

Bei Eingabe einer negativen Menge im Belegerfassen wird der Einstandspreis des Artikels verwendet.

  • 1 Einstandspreis auf 0 setzen

Bei Eingabe einer negativen Menge im Belegerfassen wird der Einstandspreis des Artikels in der Belegzeile auf 0 gesetzt (ergibt einen negativen Rohertrag in Höhe des VK-Preises).

  • 2 Einstandspreis auf Verkaufspreis setzen

Bei Eingabe einer negativen Menge im Belegerfassen wird der Einstandspreis des Artikels in der Belegzeile auf den verwendeten VK-Preis, umgerechnet in Netto/Landeswährung und in VK-Colli, gesetzt (ergibt eine Rohertragskorrektur von 0).

Lagerwerte
  • 0 immer verändern

Bei Eingabe einer negativen Menge im Belegerfassen werden Lagerstand und Lagerwert - ohne zusätzliche Abfrage - immer verändert.

  • 1 nie verändern

Bei Eingabe einer negativen Menge im Belegerfassen werden Lagerstand und Lagerwert nie verändert.

  • 2 fragen

Bei Eingabe einer negativen Menge im Belegerfassen erfolgt eine Rückfrage, ob Lagerstand und -wert verändert werden sollen.

2. Lieferdatum

Im Belegerfassen kann in der Belegmitte ein zweites Datum (zusätzlich zum Lieferdatum) eingegeben werden. In diesem Feld kann die Spaltenüberschrift für dieses Datum hinterlegt werden. Standardmäßig wird hier der Wert "Bestätigtes Lieferdatum" vorbelegt.

Wertmäßige Beleghistorie beim Editieren speichern

Bei Änderungen von bereits gedruckten Aufträgen, Lieferscheinen oder Fakturen werden die ursprünglichen Angaben "überschrieben". Mit folgenden Optionen werden diese Änderungen in der Datenbank gemerkt (Auswirkung im "Tagesjournal"):

  • Auftrag/Bestellung: wenn diese Checkbox aktiviert ist, wird beim ersten Druck eines Auftrags, beim Editieren eines Auftrags und beim Storno des Beleges eine Zeile für jede Änderung vermerkt.
  • nur wenn keine Teillieferung erfolgt ist: wird diese Checkbox aktiviert so werden Änderungen nur dann geschrieben, wenn keine Teillieferung erfolgt ist. Wenn diese Checkbox nicht aktiviert ist, werden die Änderungen immer geschrieben.
  • Lieferschein: durch Aktivieren dieser Option wird beim ersten Druck eines Lieferscheins, beim Editieren eines Lieferscheins und beim Storno des Beleges eine Zeile für jede Änderung vermerkt.
  • Faktura: ist diese Checkbox aktiviert so wird beim ersten Druck einer Rechnung, beim Editieren einer Rechnung und beim Storno des Beleges eine Zeile für jede Änderung geschrieben.
Kundenbestellungen

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Automatische Lieferungen
Mindestverteilung

Eingabe des Mindestverteilungsprozentsatzes, Es müssen mindestens xx Prozent des Gesamtauftrages geliefert werden, sonst wird der Auftrag gar nicht zur Auslieferung vorgeschlagen (hier spielt natürlich auch noch das Flag ‘Teillieferung erlaubt’ aus dem Kundenstamm/ FAKT bzw. der Belegart eine Rolle).

Mindestauslieferung

Eingabe des Mindestprozentsatzes, der bei einer Auslieferung pro Artikelzeile erfüllt sein muss. Wird dieser Prozentsatz nicht erreicht, wird die Lieferung unterlassen (Achtung: siehe dazu auch Personenkontenstamm-FAKT/Teillieferung erlaubt, bzw. Belegartenverwaltung). Wenn der Lagerstand nicht den Prozentsatz für die Mindestauslieferung eines Auftrages erfüllt, dann kommt dieser Artikel auf die Sperrliste beim Kundenbestellungen bearbeiten.

Beispiel

Kunde erteilt einen Auftrag über 40 Stück. Der Lagerstand beträgt 15 Stück und als Mindestauslieferung wurden 50% in den FAKT Parametern hinterlegt.

Die 40 Stück kommen auf die Sperrliste, da die Mindestlieferung von 50% (20 Stück) nicht erreicht wurde.

Berechnung der Mindestverteilung

Für den Fall, dass mehrere Aufträge für einen Artikel vorhanden sind und der Lagerstand nicht ausreichend ist, kommt die Mindestverteilung zum tragen.

Der Lagerstand des Artikels wird nach folgender Berechnung aufgeteilt:

100 / gesamte Bestellmenge * tatsächlichen Lagerstand Der Kunde bekommt nun die Menge, die sich aus dem berechneten Prozentsatz und seiner Bestellmenge ergibt.

Hinweis

Es wird immer aufgerundet. Der dritte Auftrag bekommt noch den Rest der auf Lager ist. Wenn dieser Rest die 50% Mindestauslieferung unterschreitet, dann bekommt der dritte Auftrag keine Lieferung.

Beispiel

Die Mindestauslieferung beträgt 50% und die Mindestverteilung 60%.

Artikel 1 Lagerstand 100
Artikel 2 Lagerstand 45
Auftrag 1 06.08.98
Artikel 1 50 Stück
Artikel 2 30 Stück
Auftrag 2 07.08.98
Artikel 1 50 Stück
Artikel 2 20 Stück
Auftrag 3 08.08.98
Artikel 1 50 Stück
Artikel 2 40 Stück

Im Menüpunkt

werden folgende Mengen zur Lieferung vorgeschlagen.

Berechnung bei Artikel 1

100/150*100 = 67,67% Auftrag1 = 50 Stück * 67,67% = 33,3334 à wird auf 34 Stück aufgerundet Auftrag2 = 50 Stück * 67,67% = 33,3334 à wird auf 34 Stück aufgerundet Auftrag3 = 50 Stück * 67,67% = 33,3334 à nur mehr 32 Stück auf Lager

Berechnung bei Artikel 2

100/90*45 = 50% à die Mindestverteilung von 60% kommt zum Tragen Auftrag 1 = 30 Stück * 60% = 18 Stück Auftrag 2 = 20 Stück * 60% = 12 Stück Auftrag 3 = 40 Stück à da nur mehr 15 Stück auf Lager sind, wird die Mindestauslieferung von 50% nicht erreicht, daher erfolgt keine Lieferung

Die Losgröße im Verkauf

Mit dieser Option kann bestimmt werden, was bei Unterschreitung der, im Artikelstamm/Register Preise hinterlegten Losgröße im Verkauf passieren soll. Im Verkauf bedeutet bei Erfassen von Verkaufsbelegen oder Kontrakten.

Achtung

Die Prüfung der Losgröße, bzw. automatischer Korrektur dieser erfolgt NICHT bei Lieferscheinen und Fakturen, für die bereits ein Auftrag erfasst wurde.

Diese Einstellung kann im Artikelstamm/Register Preise nochmals übersteuert werden.

  • darf unterschritten werden

Wird diese Option gewählt, erfolgt weder eine Warnung o.ä. ausgegeben. D.h. die eingetragene Losgröße wird nicht berücksichtigt.

  • darf mit Warnung unterschritten werden

Bei Verwendung dieser Option erfolgt bei Unterschreitung der hinterlegten Losgröße eine Warnung die mit OK bestätigt werden muss:

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  • wird automatisch aufgefüllt

Mit dieser Option wird bei Unterschreitung der hinterlegten Losgröße auf diese aufgefüllt. Dabei erfolgt kein Hinweis; das Auffüllen erfolgt automatisch.

Beispiel
  • Hinterlegte Losgröße = 12 Stk.
  • Wird eine Artikelzeile mit Menge 10 Stk. erfasst, wird automatisch auf 12 Stk. korrigiert.
  • Wird eine Artikelzeile mit Menge 13 Stk. erfasst, wird automatisch auf das nächste Veilfache - also 24 Stk. erhöht.
  • wird mit Warnung automatisch aufgefüllt

Bei Unterschreitung der Losgröße wird diese automatisch auf die hinterlegte Menge aufgefüllt. Dabei wird eine entsprechende Meldung angezeigt:

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Für Artikel mit Ausprägungen hat dies folgende Auswirkung

Die Eingabe im Ausprägungsfenster wird nur geprüft, wenn die einzelnen Ausprägungen einen eigenen Preisstamm haben.

Wenn die Ausprägungen im Preisstamm auf den Hauptartikel verweisen, wird die gesamte eingegebene Menge beim Druck des OK-Buttons geprüft. D.h. ist beim Artikel als Losgröße z.B. 12 Stk. hinterlegt, erfolgt beim Verlassen des Aufteilungsfensters mittels OK-Button die Prüfung, ob die Gesamtmenge den 12 Stk. entspricht.

Bei Verwendung der Option 3 oder 4 (Menge wird automatisch aufgefüllt), erfolgt eine Warnung sofern die angegebenen Mengen (Gesamtmenge der Ausprägungen) nicht der Losgröße entsprechen, und das Aufteilungsfenster wird nicht geschlossen.

Stücklisten

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Handelsstückliste

Wenn in einer Stückliste Hauptartikel mit Ausprägungen hinterlegt sind, so muss bei der Erfassung von diesen Stücklisten pro Hauptartikel die Ausprägung bestimmt werden.

Ist die Checkbox

Ausprägungen übernehmen

aktiv, wird die Ausprägung bereits anhand der Hinterlegung z.B. aus dem Personenkonto oder dem Beleg-Zusatz festgelegt, und wird gleich automatisch auf die Artikel in der Stückliste "weitergegeben". D.h. es werden auch bereits der erste Artikel sowie auch manuell zur Stückliste hinzugefügte Hauptartikel automatisch ausgeprägt.

Über die Checkbox

Stücklistenfenster öffnen

kann gesteuert werden, ob standardmäßig das Stücklistenfenster beim Erfassen geöffnet werden soll oder nicht. Bei den Stücklistenartikeln kann dann noch individuell eingestellt werden, ob das Fenster lt. dieser Einstellung oder anders behandelt werden soll.

Beispiel

Normalerweise sind die Stücklisten so definiert, dass keine Änderungen vorzunehmen sind. Dann wird hier die Option deaktiviert bleiben und bei den Artikeln kann die Option "lt. FAKT-Parameter" hinterlegt werden. Bei speziellen Artikeln gibt es aber immer Änderungen, und daher muss das Fenster geöffnet werden - in diesen Fall kann dann beim Artikel eingestellt werden, dass das Fenster trotzdem geöffnet wird.

Bedarf automatisch öffnen

Wir diese Checkbox aktiviert, so wird automatisch beim Öffnen des Handelsstücklisten-Fenster ins Register "Bedarf" gewechselt. (Nur wenn in der Belegart die Prüfung der Verfügbaren Menge zumindest auf Warnung gesetzt ist)

Preisfindung

Über den Eintrag aus der Auswahllistbox kann die Preisfindung für Handelsstücklistenartikel bestimmt werden:

  • 0 keine Preisfindung

Die Handelsstücklisten-Liste wird ohne jegliche Preisfindung geöffnet

  • 1 Preislistenpreis

Bei der Preisfindung werden nur die VK-Preis 1 bis 8 vorgeschlagen. D.h. hier gelten keinerlei Aktionspreise, Mengenstaffeln etc. Die VK-Preise 1 bis 8 werden bei der Anlage des Allg. VK-Preises in den Preislisten 1 bis 8 automatisch gefüllt. Unter Auswertungen Artikellisten / Artikellisten (Option Preise) können Sie die VK-Preise 1 bis 8 auswerten.

  • 2 Preisfindung

Die Preisfindung wird, ähnlich wie beim Erfassen eines Beleges selbst angestoßen. D.h. es gelten Aktionspreise, Mengenstaffel-Preise usw.

Produktionsartikel / Produktionsstückliste

Über die Checkboxen

In der Stufe Angebot öffnen
In der Stufe Auftrag öffnen

kann für die jeweilige Belegstufe gesteuert werden, ob standardmäßig das Stücklistenfenster für Produktionsartikel beim Erfassen geöffnet werden soll, um während das Belegerfassens einen Produktionsauftrag anzulegen (diese Option nur für "Produktionsartikel" berücksichtigt).

Wird eine entsprechende Belegzeile oder der Beleg wieder verworfen, erfolgt anschließend die Abfrage, ob auch der entsprechend angelegte Prod.Auftrag wieder gelöscht werden soll.

Besteht bereits ein gleicher Prod.Auftrag ("Kundennummer; Laufnummer; fortlaufende Nummer"), erfolgt die Abfrage, ob ein neuer Prod.Auftrag angelegt werden soll.

Zu beachten ist hierbei, dass zuerst weitere Fenster automatisch geöffnet werden können. Z.B. wenn in den Prod.Parametern eingestellt ist, dass der Artikelbedarf geprüft werden soll, dann öffnet sich zuerst das Register "Bedarf". Sollte mit Ressourcen gearbeitet werden (d.h. die Stückliste enthält Tätigkeiten), öffnet sich auch das Register "Ressourcen - Produktionsauftrag bearbeiten" und erst danach das "Stückliste bearbeiten"-Fenster (und erst zu diesem Zeitpunkt ist der Produktionsauftrag tatsächlich angelegt und kann somit bearbeitet werden). Zusätzlich kann das "Tätigkeiten Einplanen" Fenster auch geöffnet werden.


Im Feld

Dabei folgende Priorität verwenden

kann ein vordefinierter Prioritätwert hinterlegt werden, der in Belegstufe "Angebot" zur Anwendung kommt. Die möglichen Werte müssen zwischen 0 und 999 liegen. Der Standardwert in diesem Feld ist 90.

Über die Checkbox

Tätigkeitenfenster nicht öffnen

kann das Öffnen vom Fenster "Tätigkeiten Einplanen" während des Belegerfassens verhindert werden. D.h. wird ein auftragsbezogener Produktionsartikel aus dem Belegerfassen heraus angelegt, öffnet sich zwar Fenster "Stückliste Bearbeiten" - das Fenster "Tätigkeiten Einplanen" wird dabei nicht automatisch geöffnet. In der Stückliste enthaltene Tätigkeiten werden im Hintergrund als "nicht eingeplant" gekennzeichnet.

Belegmenge nicht editierbar wenn folgender Beleg gedruckt wurde

Über die Auswahl aus der Auswahllistbox kann gesteuert werden, dass Mengen in einem zu bearbeitenden Auftrag nicht verändert werden können. Die Prüfung erfolgt hierbei für Produktionsartikel mit auftragsbezogner Produktion bei denen das Stücklistenfenster in der Stufe Auftrag geöffnet wird.

Belege

0 keine: es erfolgt keine Prüfung 1 Materialentnahmeschein: wurde bereits ein Materialentnahmeschein für den Produktionsartikel gedruckt, so kann die Menge nicht mehr verändert werden. 2 Arbeitsschein: wurde bereits ein Arbeitsschein für den Produktionsartikel gedruckt, so kann die Menge nicht mehr verändert werden.

Produktionsauftrag

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An dieser Stelle können Einstellungen vorgenommen werden, die die Bearbeitung von Belegen mit hinterlegten Produktionsaufträgen regeln. Speziell geht es hierbei um das Löschen einer Belegzeile bzw. die Handhabung bei einem Belegstorno. Derzeit gelten diese Einstellungen dann, wenn eine direkte Verbindung zwischen Kunden- und Produktionsauftrag vorhanden ist (Stückliste im Beleg geöffnet).

Dabei kann eine Unterscheidung nach folgenden Kriterien erfolgen:

  • 1. Belegzeile mit hinterlegtem Produktionsauftrag
  • 2. Belegzeile mit hinterlegtem Produktionsauftrag, wenn der Materialentnahmeschein gedruckt wurde
  • 3. Belegzeile mit hinterlegtem Produktionsauftrag, wenn der Arbeitsschein gedruckt wurde
  • 4. Beleg mit hinterlegtem Produktionsauftrag
  • 5. Beleg mit hinterlegtem Produktionsauftrag, wenn der Materialentnahmeschein gedruckt wurde
  • 6. Beleg mit hinterlegtem Produktionsauftrag, wenn der Arbeitsschein gedruckt wurde

Zur Auswahl stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • 0 = Ja
  • 1 = Nein
  • und
  • 2 = Fragen

Als Standard-Voreinstellung gilt (pro Mandant) in allen vier Bereichen die Einstellung "Löschen: 0 = Ja".

Als weitere Option für den Belegstorno steht die Option "Produktionsauftrag optional löschen" zur Verfügung. Eine Aktivierung ist empfehlenswert unter Verwendung der Option Belegstorno "Ja", bzw. "Fragen“. Mit dieser Funktion kann der Anwender ergänzend zum Belegstorno auch den Produktionsauftrag löschen.

Berechtigungen

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Im Bereich "Berechtigungen" können Berechtigungsprofile hinterlegt werden, die das Editieren von Belegnummern, das Erfassen und Editieren von Belegen, sowie das Stornieren von Belegen bestimmen.

Diese Berechtigungen untergliedern sich weiters in die Bereiche "Verkauf" und "Einkauf".

Diese Einstellung gelten für alle Bereiche wo die oben angeführten Punkte (Erfassen eines Angebots, Editieren einer Belegnummer im Verkauf, usw.) ausgeführt werden können. Weiters stehen in den verschiedenen Auswertungen jene Bereiche nicht zur Verfügung, für die der Benutzer keine Berechtigung hat:

Backlog

Bei Ausgabe einer Belegstufe für die der Benutzer keine Berechtigung hat erfolgt ein Hinweis:

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Wird eine Belegübersicht ausgewertet, so werden nur jene Belegstufen ausgegeben für die der Benutzer die Berechtigung hat.

INFO/Konteninfo/Belege

Im Bereich der Belege werden nur jene Belegstufen ausgegeben für die der Benutzer die entsprechende Berechtigung hat

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INFO/Artikelinfo/Belege

Im Bereich der Belege werden nur jene Belegstufen ausgegeben für die der Benutzer die Berechtigung hat

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Kostenträgerauswertung / Belegverfolgung

Es werden nur die Belegstufen ausgegeben, für die der Benutzer lt. FAKT-Parameter die Berechtigung hat.


Belegstorno

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Über diese Einstellungen kann gesteuert werden, was bei einem Belegstorno passieren soll:

Fakturen werden

Wird die Option

vollständig zurückgesetzt

aktiviert, dann werden alle Aktionen, die im Zusammenhang mit diesem Beleg durchgeführt wurden, rückgängig gemacht. Der Beleg wird als nicht gerechnet / nicht gedruckter Beleg gespeichert und kann wieder in der Stufe Angebot (oder jeder Nachfolgestufe) bearbeitet werden.

Wird die Option

bis zu Vorstufe storniert

aktiviert, dann wird nur die zuletzt bearbeitete Belegstufe storniert und der Beleg kann in der Vorstufe weiter bearbeitet werden (dies kann der Lieferschein oder der Auftrag sein).

Hinweis

Sammelfakturen die auf Artikel kumuliert wurden können nur mehr vollständig und nicht mehr bis zur Vorstufe storniert werden!

Beispiel

Wird eine bereits gedruckte Rechnung mit der Option "bis zur Vorstufe stornieren" storniert, dann kann danach der Lieferschein nochmals bearbeitet werden.

Datum

Hier kann eingestellt werden, mit welchem Datum die Belege storniert werden sollen. Dabei kann zwischen den folgenden Optionen gewählt werden:

  • Tagesdatum verwenden

Als Datum für alle Bewegungen, die im Zuge des Stornos durchgeführt werden, wird das Tagesdatum verwendet.

  • Belegdatum verwenden

Mit dieser Option werden alle Bewegungen mit dem ursprünglichen Belegdatum storniert.

Fragen bei Auswahl im Belegerfassen

Wird diese Checkbox aktiviert, kann beim Storno im Belege erfassen und Telesales selbst ausgewählt werden, mit welchem Datum der Beleg storniert wird, bzw. kann auch entschieden werden, ob der gesamte Beleg storniert werden soll, oder ob nur bis zur Vorstufe storniert werden soll.

Kopie des stornierten Beleges erstellen

Bei Aktivierung dieser Option, bleibt beim Stornoeines Beleges der ursprüngliche Beleg als Kopie im System erhalten.

Nähere Informationen bezügl. des Stornos von Belegen entnehmen Sie bitte dem WINLine FAKT2 - Handbuch Kapitel "Beleg stornieren".


Kontrakte

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In den Kontraktoptionen kann zum einen definiert werden ab wann ein Kontrakt als "erfüllt" gilt, und zum anderen wie bei einer Mehrlieferung einer Kontraktmenge vorgegangen werden soll.

Kontrakt ist erfüllt beim Erreichen der

Mit dieser Einstellung kann festgelegt werden ab wann ein Kontrakt als "erfüllt" gilt (die Default-Einstellung ist dabei die "fakturierte Menge"):

bestellten Menge

Wird die vereinbarte Menge, sprich Kontraktmenge, in der Stufe Auftrag bzw. L.Bestellung im Menüpunkt "Kontrakte abbuchen" erfasst, dann gilt der Kontrakt als erfüllt.


gelieferten Menge

Wird die Kontraktmenge in der Stufe Lieferschein bzw. L.Lieferschein im Menüpunkt "Kontrakte abbuchen" erfasst, dann gilt der Kontrakt als erfüllt.

fakturierten Menge

Wird die Kontraktmenge in der Stufe Faktura bzw. L.Faktura im Menüpunkt "Kontrakte abbuchen" erfasst, dann gilt der Kontrakt als erfüllt.

Diese Einstellung wird auch beim Berechnen bzw. bei der Anzeige der IST-Mengen in folgenden Punkten berücksichtigt bzw. verwendet:

  • In der Infotabelle im Belegerfassen/Belegmitte
  • Am Ausdruck eines Kontraktes als "Abnahmemenge" im Menüpunkt "Kontrakte drucken"
  • Beim Vorschlag der "offenen Mengen" im Menüpunkt "Kontrakte abbuchen"
Übererfüllung des Kontrakts

Mittels Radiobutton kann angegeben werden wie bei einer Überlieferung einer Kontraktmenge im Belegerfassen bzw. im Menüpunkt "Bestellvorschlag bearbeiten" verfahren werden soll (die Standard-Einstellung bei einer [[Mesonic:MESONIC System Manager/Installation EWL/Installation/Neuinstallation|Neuinstallation]] ist "ist erlaubt").

ist erlaubt

Eine Überlieferung der Kontraktmenge kann erfolgen

ist erlaubt mit Warnung

Bei einer Überlieferung der Kontraktmenge erfolgt eine Warnung, wobei anschließend eine Überlieferung möglich ist.

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ist nicht erlaubt

Eine Überschreitung der Kontraktmenge ist nicht erlaubt; dazu erfolgt auch eine entsprechende Warnung.

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Hinweis

Eine Übererfüllung des Kontrakts wird nur in jener Belegstufe geprüft, die der eingestellten "Erfüllungsmenge" entspricht. D.h. wenn als Erfüllungsmenge die Bestellmenge eingestellt ist, kann zwar kein Auftrag erfasst werden wenn die Menge überschritten wird, es kann aber ein Lieferschein mit einer Menge größer der Sollmenge gedruckt werden!


Kontenübergreifende Kontrakte erlauben

Mit dieser Option kann gesteuert werden, ob kontenübergreifende Kontrakte möglich sind. Aktiviert man die Checkbox kontenübergreifende Kontrakte erlauben, können Kontrakte als kontenübergreifend definiert werden. Die Definition ob ein Kontrakt in weiterer Folge kontenübergreifend ist, erfolgt im Menüpunkt Kontrakterfassung mittels Aktivierung der Checkbox "kontenübergreifend".