Mesonic:WINLine KORE

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Praktisch jedes Unternehmen hat eine Buchhaltung und eine Auftragsbearbeitung. Kostenrechnung dagegen ist fast so rar wie die Perlen in den Austern. Aber ist es wirklich Luxus, seinen Betrieb und seine Kosten unter Kontrolle zu haben?

Kosten erfassen?!

Am Anfang steht eine Menge Arbeit. Die Kosten müssen in den verschiedensten Betriebsbereichen zusammengetragen und erfasst werden. Oder vielleicht doch nicht? Natürlich nicht! Wozu haben wir schließlich ein integriertes System? Damit die Kostenrechnung praktisch nebenher anfällt. Sie tragen bei den Sachkonten eine Kostenart ein. Damit öffnet sich beim Buchen ein Fenster und erlaubt die Umwandlung von Aufwänden in Kosten, die Zubuchung auf Kostenträger und Kostenstellen und natürlich auch den Split von Kosten. Eigene Buchungstexte helfen, die Übersicht zu bewahren.

Genau so funktioniert das auch in der Fakturierung. Im Artikelstamm ist der Kostenträger hinterlegt und über die Verbindung Artikel-Erlöskonto ist die Kostenart definiert.

Mit dem Kunden kann eine Stammkostenstelle oder ein Kostenträger verknüpft werden. Diese können für den Gesamtbeleg oder für die Einzelzeile noch übersteuert werden. Auch hier gilt: Bei entsprechender Planung der Stammdaten erfolgt die Kostenerfassung automatisch.

Das gilt auch in der Anlagenbuchhaltung: Hinterlegen Sie beim Anlagegut einfach die kalkulatorische Nutzungsdauer und die entsprechende Kostenart. Und falls das Anlagegut bei seiner Wiederbeschaffung teurer oder vielleicht sogar billiger als heute sein wird, können Sie die Anschaffungskosten indizieren. Danach erfolgt der kalkulatorische Abschreibungslauf jährlich oder monatlich - ganz so wie Sie es brauchen, aber jedenfalls auf Knopfdruck und mit absoluter Kostenwahrheit.

Und zuletzt können Sie im WINLine Lohn pro Arbeitnehmer Kostenstelle und Kostenträger eintragen bzw. bei der Lohnart die Kostenart verankern.

Natürlich haben wir auch in der Kostenrechnung ein eigenes Buchungsprogramm. Wir haben allerdings noch niemanden kennen gelernt, der es benötigt. Wozu auch? Niemand erfasst Kosten, wenn die Software das automatisch für ihn erledigt!

Kostenträger und Profit Center analysieren

Das sind die Fragen an das Controlling: Sind meine Artikel richtig kalkuliert, sind sie zu teuer, kann ich sie noch preiswerter und konkurrenzfähiger machen, erwirtschafte ich einen Deckungsbeitrag? Liegen meine Projekte richtig im Kurs, werden sie gewinnbringend sein? Arbeiten meine Abteilungen wirtschaftlich? Die KORE ist ein integriertes System, das Ihnen bei der Beantwortung dieser Fragen hilft. Nachdem die Kostenerfassung in der Auftragsbearbeitung, der FIBU, der Anlagenbuchhaltung und/im Lohn automatisch erledigt wurde, können Sie jetzt das Budget erfassen. Sie erstellen für die Relationen Kostenträger/Kostenstellen und Kostenstellen/Kostenarten Ihren Plan für die nächsten 12 Monate. Für die Vorkalkulation der Kostenträger schätzen Sie die Zuschlagssätze zu Voll- und Teilkosten. Dann können Sie schon die Vorkalkulation abrufen. Die laufenden Kosten kontrollieren Sie im Journal und Kostenstellenblatt. Im Betriebserfolgsblatt sehen Sie auf einen Blick das Betriebsergebnis, in der Kostenträgererfolgsrechnung sehen Sie Gewinn oder Verlust, den die Kostenträger erwirtschaften. Nachdem der Betriebsabrechnungsbogen automatisch errechnet wurde, können die Kostenträger nachkalkuliert werden. Sie sehen, die Analysemöglichkeiten, die Ihnen die KORE bietet, sind Grundlagen für alle Ihre Entscheidungen über Ihre Produkte und Abteilungen.


Das Unternehmen unter Kontrolle haben

Letztlich wollen Sie mit der Kostenrechnung den klaren Überblick über Ihr Unternehmen haben, dabei helfen Ihnen die oben beschriebenen Auswertungen. Und dann haben wir noch eine besondere Möglichkeit für Sie vorgesehen. Etwas, das wir "KORE-Statistik" nennen. Diese Auswertung verwenden Sie, wenn Sie bestimmte Fragestellungen haben und konkreten Problemen auf der Spur sind.

Die Telefonrechnung ist in diesem Quartal bemerkenswert hoch. Sie drucken eine Statistik Kostenarten (Telefon) nach Kostenstellen. Auf einen Blick sehen Sie die Abteilungen, die besonders hohe Werte aufweisen. Dort sehen Sie sich dann die einzelnen Journalzeilen an und erkennen sofort, ob der Sachbearbeiter häufig mit seinem Kunden in Übersee oder doch mit seiner Oma auf dem Land gesprochen hat.

Alle Abteilungen haben plötzlich besonders viel zu tun, weil ein bestimmtes Projekt sie so in Anspruch nimmt. Sie fahren eine Statistik Kostenträger (das Projekt) nach Kostenstellen (Abteilungen). Sofort erkennen Sie, wer an diesem Projekt in welchem Umfang mitarbeitet. Vor allem erkennen Sie aber, ob das Projekt schon Erlöse erwirtschaftet hat oder nicht. Und natürlich können Sie diese Auswertung mit dem Budget vergleichen, in dem die Abteilungen geplant haben, was sie zu den einzelnen Projekten (Kostenträgern) beitragen werden.

Sie können rechtzeitig Trends erkennen und falls notwendig gegensteuern. Sie haben das Unternehmen einfach unter Kontrolle.

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