Mesonic:Web Admin - Setup
Aus MESOWIKI
Die [[Mesonic:MESONIC System Manager/Installation EWL/Installation|Installation]] der WEBEdition wird in einem Wizard durchgeführt, der über den Menüpunkt
- WEB Edition
- Setup
aufgerufen werden kann. Bevor dieser Menüpunkt ausgeführt werden kann, sollten folgende Voraussetzungen gegeben sein:
- Die WEB Edition muss bereits installiert sein (Setup von der CD muss ausgeführt worden sein).
- Die Systemdateien müssen auf den SQL-Server upgesized worden sein (ebenso Voraussetzung ab Version 8.0).
- Der Datenstand (= Mandanten der in der WEBEdition verwendet werden soll) muss sich bereits am SQL-Server befinden (ebenso Voraussetzung ab Version 8.0). Hinweis: Um gewisse Funktionen der WEBEdition-DEMO-Installation überprüfen zu können ist es erforderlich dass der Demomandant "300M" vorhanden ist
- Die Lizenz muss eingetragen sein.
- Die Komponenten (DLL's) sollten eingerichtet sein.
- Die virtuelle Seite sollte ggf. auch eingerichtet sein.
Der Wizard ist in 3 Schritte unterteilt:
- Schritt 1
Im 1. Schritt müssen einige Verzeichnisse angegeben werden, die für die [[Mesonic:MESONIC System Manager/Installation EWL/Installation|Installation]] wichtig sind:
- WWWRoot Verz. der WEB Edition
In diesem Verzeichnis muss angegeben werden, wo sich das Verzeichnis befindet, in dem die WEB Edition betrieben werden soll und das auch als virtuelles Verzeichnis definiert wurde. In diesem Verzeichnis muss sich die Datei Default.htm befinden, die der Startpunkt für den Aufruf im WEB ist. Über die Matchcodefunktion (F9-Taste) kann nach allen Verzeichnissen gesucht werden.
- Verzeichnis der WINLine:
Hier muss das Verzeichnis angegeben werden, in dem die WINLine installiert ist bzw. in dem sich die Datei MESOSERVERCONNECT.MESO befindet (diese Datei beinhaltet die Datenbankverbindungen zu den Systemdatenbanken und zu den Datenständen). Mit der Matchcode-Funktion kann nach allen vorhandenen Verzeichnissen gesucht werden.
Falls keine komplette Version in Zugriff sein kann (z.B. aus Sicherheitsgründen) kann auch ein Dummy-Verzeichnis angegeben werden, in dem nur folgende Dateien enthalten sein müssen:
- WEBDISP*.MESO
- WEBREPO*.MESO
- WEBFORM*.MESO
- MESOTABLES.MESO
- MESOCOL.INI
- MESOSERVERCONNECT.MESO
Bei dieser Form der [[Mesonic:MESONIC System Manager/Installation EWL/Installation|Installation]] ist allerdings darauf zu achten, dass Änderungen an den Einstellungen oder Formularen für die WEB Edition in diesem Verzeichnis manuell nachgezogen werden müssen. D.h. wenn z.B. Formulare geändert werden, dann müssen die Dateien WEB*.MESO aus dem Verzeichnis, wo die Änderungen stattgefunden haben, in dieses Verzeichnis kopiert werden.
- Achtung
Aus diesem Verzeichnis werden in der weiteren Folge auch alle Daten wie Menüpunkte, Formulare etc. gelesen. Das bedeutet, dass diesbezüglich Änderungen immer nur in diesem Verzeichnis durchgeführt werden dürfen.
- Temp Verzeichnis
In diesem Feld muss das Temp-Verzeichnis der WEBEdition eingetragen werden. Das Temp-Verzeichnis muss ein Unterverzeichnis des WEBEdition Verzeichnisses sein. Pro Session wird ein eigenes Verzeichnis angelegt, in der dann alle temporären Dateien abgelegt werden. Dieses Temp-Verzeichnis wird bei jedem Neustart der WEBEdition geleert.
Grundsätzliches zum Löschen temporärer Daten: Beim Schließen einer Session werden temporäre Daten, die älter als 25 Stunden sind, automatisch gelöscht.
Temporäre Daten können in folgenden Verzeichnissen und Tabellen vorhanden sein:
- Temp-HTML-Verzeichnis
- Imagebuffer-Verzeichnis (im wwwroot)
- Tabelle WT030, WT040, WT026, WT025TEMP, WT026TEMP
- Matchcode und Report-Tabellen in der Mandanten-, Mandatenunabhängigen- und Systemdatenbank
Durch Anklicken des VOR-Buttons kann zum 2. Schritt gewechselt werden. Durch Drücken der ESC-Taste wird das Setup abgebrochen.
- Schritt 2
Im 2. Schritt muss angegeben werden, wo die Daten - in welcher Datenbank auf welchem Server - für die WEB Edition gespeichert werden sollen.
- Datenbanktyp
Als Datenbanktypen stehen die Einträge "SQL" für den Microsoft SQL-Server (bzw. MSDE) und "POS" für den PostgreSQL-Server zu Verfügung.
- SQL-Server
Hier muss der SQL-Server angegeben werden, auf dem sich Datenbank für die WEB Edition befindet. Das kann ggf. ein anderer Server sein, als der, auf dem die WINLine-Daten selbst liegen. Mit der Matchcodefunktion (F9-Taste) kann nach allen vorhandenen SQL-Servern gesucht werden.
- Datenbank
Mit der Matchcodefunktion (F9-Taste) kann auf dem vorhin eingegebenen SQL-Server nach allen vorhanden SQL-Datenbanken gesucht werden. Es ist darauf zu achten, dass die verwendete Datenbank über den WINLine ADMIN angelegt wurde - damit ist gewährleistet, dass die Datenbank alle benötigten Rechte aufweist.
Durch Anklicken des VOR-Buttons kann zum 3. Schritt gewechselt werden, durch Anklicken des ZURÜCK-Buttons können die vorherigen Einstellungen nochmals überarbeitet werden. Durch Drücken der ESC-Taste wird das Setup abgebrochen.
- Schritt 3
Im 3. und letzten Schritt kann entschieden werden, welche Aktionen bei der [[Mesonic:MESONIC System Manager/Installation EWL/Installation|Installation]] durchgeführt werden sollen. Dabei kann zwischen folgenden Optionen gewählt werden:
- WEB Edition Tabellen anlegen
Ist diese Checkbox aktiviert, dann werden am SQL Server die benötigten Tabellen für die WEB Edition erzeugt und gefüllt. Dabei werden vorhandene Tabellen gelöscht. Wird diese Option nicht durchgeführt, kann auch die WEB Edition nicht gestartet werden.
- web2.ini schreiben
Mit dieser Option wird die Datei WEB2.INI neu geschrieben. In dieser Datei wird gemerkt, wo sich die SQL-Tabellen für die WEB Edition befinden. Ohne WEB2.INI kann die WEB Edition nicht gestartet werden.
In der Datei WEB2.INI wird die Datenbankverbindung auf den SQL-Server gespeichert. Daher muss diese Option nicht immer im Zusammenhang mit einer [[Mesonic:MESONIC System Manager/Installation EWL/Installation/Neuinstallation|Neuinstallation]] der WEB Edition stehen. Wenn z.B. das Passwort des meso-Benutzers über den WINLine ADMIN geändert wird, dann wird das Passwort automatisch auf allen SQL-Server, auf die der WINLine ADMIN zugreift, mit geändert. Damit dann aber auch dann noch die WEB Edition funktioniert, muss das neue Passwort auch in die WEB2.INI geschrieben werden - und das kann mit dieser Option bewerkstelligt werden.
Durch Anklicken des ZURÜCK-Buttons können die vorherigen Einstellungen nochmals überarbeitet werden. Durch Drücken der ESC-Taste wird das Setup abgebrochen. Durch Anklicken des SETUP-Buttons wird das Setup gestartet und die ausgewählten Optionen werden durchgeführt.
Nach Beendigung des Setups wird die Meldung
angezeigt. Konnte das Setup aus irgendwelchen Gründen nicht erfolgreich abgeschlossen werden, werden die entsprechenden Hinweise am Bildschirm als Meldungen ausgegeben. Dazu werden auch Einträge in das Auditprotokoll - Funktionen geschrieben, damit die Fehlermeldungen auch nachgelesen werden können.
Danach ist die WEB Edition vollständig installiert und kann zum ersten Mal aufgerufen werden. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, wie die Startseite aufgerufen werden kann:
Diese Variante kann nur verwendet werden, wenn die [[Mesonic:MESONIC System Manager/Installation EWL/Installation|Installation]] der WEB Edition auf demselben Computer stattgefunden hat.
Diese Variante kann verwendet werden, wenn sich der W2000-Server im Netzwerk befindet und ein entsprechender Zugriff gegeben ist.
Diese Variante kann nur dann verwendet werden, wenn der WEB-Server bereits "Online" ist und ein DNS-Name (Domain Name System, z.B. www.mesonic.com) vergeben wurde.
In allen 3 Fällen steht für "winlineweb" das virtuelle Verzeichnis, das beim IIS angegeben wurde.
- Ende
Durch Anklicken des Ende-Buttons wird das Programm geschlossen.
- Kontrolle der Installation
Wenn irgendwelche Fehlermeldungen auftreten sollen (beim ersten Start), dann kann mit einem Diagnosetool die [[Mesonic:MESONIC System Manager/Installation EWL/Installation|Installation]] geprüft werden. Das Diagnosetool kann über
(winlineweb steht für das virtuelle Verzeichnis)
gestartet werden. Zuerst wird die Sprache abgefragt, in der das Diagnosetool ausgeführt werden soll. Nach deren Bestätigung startet das Diagnosetool automatisch.
Dieses Diagnosetool ist untergliedert in die einzelnen Abschnitte, die geprüft werden:
- WEBEdition-Basis Objekte
- Zugriff auf WEBEdition Tabellen
- Verbindung zur WINLine
- Lizenzen
- Testen der Mandanten-Connections von der Titelseite
- Über die Spalte "Status" ist ersichtlich, ob, bzw. in welchem Abschnitt es Probleme gibt.




